Ambulanter
Hospizdienst
Begleitung, unterstützung und beratung
schwerstkranker, sterbender menschen und ihrer angehörigen
zuhause, in stationären Pflegeeinrichtungen,
in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und im krankenhaus
Ambulante Sterbebegleitung: Der neue Vorbereitungskurs beginnt am 24. Oktober
Wer Menschen am Ende ihres Lebens begleiten möchte, kann sich darauf vorbereiten. Der Ambulante Hospizdienst Herne startet seinen neuen Vorbereitungskurs in diesem Jahr früher als sonst, schon am Samstag, 24. Oktober 2026. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Rund 60 Zeitschenkerinnen und Zeitschenker begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen aus Herne und Wanne-Eickel zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Der Kurs bereitet auf diese Aufgabe vor.
Im ersten Teil geht es um die eigene Motivation, persönliche Abschiedserfahrungen und die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Spiritualität. Der zweite Teil vertieft Themen wie Demenz, Kommunikation, Selbstfürsorge und Palliativmedizin. Schon während der Ausbildung steigen neue Ehrenamtliche behutsam in die Praxis ein, begleitet durch Supervision und Fortbildung.
Zwei Infoveranstaltungen geben einen ersten Einblick:
Donnerstag, 24. September 2026, 18 bis 19.30 Uhr, online
Dienstag, 6. Oktober 2026, 17 bis 18.30 Uhr
Ort: Ambulanter Hospizdienst, Düngelstraße 34, 44623 Herne
Anmeldung per Mail unter info@hospizdienst-herne.de oder telefonisch unter 02323 – 988 290
Ramona schreibt mit den Augen: So steuert eine Hernerin ihren „Kommunikator“
Ramona H. kann sich nicht mehr bewegen und kaum noch sprechen. Trotzdem schreibt sie ganze Geschichten. Mit den Augen.
Ramona lebt mit der Nervenkrankheit ALS. Diese raubt ihr Schritt für Schritt alle Kraft. Ramona kann das Bett nicht mehr verlassen. Auch das Atmen fällt ihr schwer. Seit vielen Jahren wird sie von einer unserer Zeitschenkerinnen begleitet. Diese “Ramona-Tage” sind etwas ganz Besonderes – für Ramona, aber auch für die Zeitschenkerin.
Trotz ihrer Erkrankung ist Ramona nicht verstummt. Im Gegenteil. Vom Bett aus verbindet sich die Hernerin über einen blickgesteuerten Sprachcomputer, den Kommunikator, mit der Welt. Was das bedeutet: Jeder einzelne Buchstabe kostet Konzentration und Zeit. Für einen Text braucht Ramona oft bis zu vier Wochen. Ein Speicherfehler, und die Arbeit von Wochen ist weg. Aufgeben kommt für sie nicht in Frage. „Wenn ein Text mal verschwunden ist, fange ich wieder von vorne an”, sagt sie.
In ihrer Geschichte „Die Stimme auf dem Steg” schreibt Ramona über ihren Schutzengel: „Spring nicht!” sagte plötzlich eine Stimme aus dem Nichts, als Ramona auf einem Steg am See zum Kopfsprung ansetzte. Ramona sprang mit den Füßen zuerst, – das rettete ihr das Leben.
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WIR SIND
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TERMINE
“Wie werde ich Zeitschenker*in?” – Online-Informationsabend zum Vorbereitungskurs
Online Veranstaltung
Bankverbindung – Gespräche und Begegnungen auf dem Südfriedhof
Südfriedhof an der Wiescherstraße (Bank vor der Trauerhalle)
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